Die wichtigsten Getreidearten in Österreich

  • Weizen.
    Weichweizen verfügt aufgrund seines hohen Kleberanteils über eine gute Backfähigkeit. Er eignet sich daher hervorragend zur Herstellung von Brot, Gebäck und Mehlspeisen. Hartweizen wiederum wird vor allem zur Erzeugung von Teigwaren verwendet. Generell ist Weizen reich an Vitaminen (B1, B2, B6 und Karotin) sowie Mineralstoffen (Kalium, Phosphor und Magnesium).

  • Roggen.
    Gedeiht auch in kühleren und feuchteren Gebieten. Hat einen geringen Klebergehalt, weshalb dem Roggenmehl oft ein bestimmter Anteil Weizen zugefügt wird, um seine Verarbeitungsfähigkeit zu verbessern. Das Getreide ist reich an B-Vitaminen und Mineralstoffen, das Brot hat einen würzigen Geschmack.

  • Dinkel.
    Gehört zu den ältesten Brotgetreidearten und ist eine bespelzte Form des Weizens. Dinkel ist eiweißreich und weist einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen auf. Grünkern übrigens ist in halbreifem Zustand geernteter Dinkel.

  • Gerste.
    Ob ihrer recht geringen Ansprüche an Klima und Boden ist diese alte Kulturpflanze praktisch weltweit verbreitet. Wird vor allem zur Anreicherung von Mischbroten verwendet.

  • Hafer.
    Zeichnet sich durch seinen hohen Nährwert aus – Vitamine (B1, B2, B6, E und Biotin) sowie Zellulose. Hafer wird insbesondere für Mischbrote verwendet bzw. zur Herstellung der bekannten Haferflocken (u. a. im Müsli).

  • Hirse.
    Ist ein Sammelbegriff für verschiedene Getreidearten mit kleinen rundlichen Körnern. Empfehlenswert ist Hirse für Breie, Aufläufe oder als Beilage (ähnlich dem Reis).

  • Amaranth.
    Das „Korn der Inkas“ ist nach unseren herkömmlichen Rezepten nur begrenzt zum Backen geeignet. Es kann aber gut anderen Mehlarten beigegeben werden. Gemahlen lässt es sich z. B. wie Polenta (üblicherweise aus Mais) zubereiten. Amaranth ist reich an Aminosäuren, Ballaststoffen, Kalzium, Magnesium und Eisen.

  • Triticale.
    Diese Kreuzung aus Weizen und Roggen hat das hohe Ertragspotenzial von Weizen, lässt sich aber wie Roggen auch auf ärmeren Böden anbauen.

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